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Am „Bauernkicker“ muss man auch gewinnen können

Es war ein herber Rückschlag für den bisherigen Champion Marco Meier, der am heutigen Dienstag die Oktoberforderung von Rekordchampion Matthias Fischbach direkt auf der Dachterrasse der SpVgg Effeltrich entgegennahm.

Obwohl Meier sich zuvor im Altherrentraining extra geschont hatte und trotz des besten „Kickerwetters“ konnte er seine Stärken im Sturm nicht wie gewohnt ausspielen. Erst im vierten Satz gelang ihm darüber überhaupt ein Treffer. Währenddessen baute Fischbach eine drückende Übermacht aus dem Mittelfeld auf. Anknüpfend an die kürzlich erwähnte Sprache, die man verstehen muss, stellte er seine Bolz-Skills mehrmals zur Schau, wobei die Tonlinientechnik eindeutige Treffer bestätigte. Meier hatte wiederum am schwergängigen Kicker hart zu kämpfen. Immer wieder bewegte er seine Reihen aufgrund des lauten Quietschens ungläubig hin und her und murmelte: „Nächstes Mal bringe ich Öl mit…“

Doch auch Fischbach musste mit dem Kicker und der Kulisse des aus dem Fenster zuschauenden Tanzkurses kämpfen – und legte davon unbeeindruckt einen Traumstart hin. Mit 6:1 lag er nach dem ersten Satz drückend vorn, während Meier sich darauf zurückzog, zu behaupten, er würde doch nur so gerne den Ball nach einem Gegentor in die Hand gedrückt bekommen. Dies war an diesem Kicker aufgrund der entgegengesetzten Ballöffnungen zwangsläufig nötig. Aber als auch der zweite Satz mit 6:1 und akuter Krabbelgefahr verloren ging, zeigte Meier sich spürbar von der Rolle.

Die deutliche Unterlegenheit in den ersten Sätzen läge nicht an der besonderen Schuhwahl, so wollte Meier aber festhalten. Und er bäumte sich im dritten Satz noch einmal auf! Fischbach vergaß, den Matchball korrekt anzusagen und vernichtete dann die Beweismittel für den Spielstand selbst. So konnte Meier das knappe Spiel sogar noch drehen und mit 5:6 für sich entscheiden. Es war also ein weiterer Gewinnsatz im Wettkampf um den allseits im Sportheim bewunderten Pokal des Effeltricher Kickerchampions nötig.

Fischbach ergriff daraufhin wieder die Initiative und läutete im vierten Satz eine Schlussoffensive ein, nach der er nicht nur den Matchball, sondern auch die Krabbeldrohung ansagen konnte. Dem hatte Meier zwar noch zwei Tore, aber danach nicht mehr viel mehr entgegenzusetzen. Enttäuscht stellte er nach dem 6:2 fest: „Man muss auch auf solchen Bauernkickern gewinnen können!“

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Fischbach weiterhin im Formtief

Er hat es wieder probiert, aber die Herausforderung wollte und sollte nicht klappen, was wichtig und richtig war. Wie immer im feinen Zwirn angetreten und professionell aufgewärmt, legte der Herausforderer Fischbach los wie die Feuerwehr und gewann den ersten Satz mit 6:3 auf der roten Seite. Diese rote Seite schien am 27.9. die Bessere zu sein, denn den zweiten Satz gewann Meier mit 6:2, darauf folgte wiederum ein 6:2 für Fischbach und dann ein knappes 6:5 für Meier, sogar mit einem abgewehrten Matchball für Fischbach. Im fünften und entscheidenden Satz wollte Fischbach plötzlich die „Sprache sprechen“, die Meier „verstehe“. Anscheinend hat Meier hier missverstanden, nach 2 Seitenwechseln und Verlängerung brach der Sprachenfalschversteher Meier den Bann für die blaue Seite und donnerte den Ball zum 7:5 in die Box. Das hat gescheppert! 6:3, 3:6, 6:2, 5:6, 5:7 und Sieg und Titelverteidigung für Meier. Wird es Fischbach schaffen, sich aus der Krise zu befreien?

Analyse: in der Summe in Toren eigentlich ein Sieg für Fischbach mit 25:24, der es aber nicht verstand, seine Tore besser aufzuteilen. Erinnert an die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten….

Aus dem Nichts, fast den Pokal verloren!

Am Abend des 13.8. geschah es, der amtierende Champion Marco weihte ohne Not, wahrscheinlich aus Übermut, Paule in die Geheimnisse des Pokals ein. Keine 30 Minuten später war die Herausforderung perfekt, am Hoffenheim-Kicker im Sportheim feierte Sebastian Paulus als Debütant seine erste Schlacht gegen Marco. Und die hatte es in sich: Ruck zuck hatte Paule den ersten Satz 6:3 gewonnen, der Champion zitterte. Im zweiten Satz dann die Sensation, Paule hatte Matchball! Die ständig auf das Spielfeld fliegenden Käfer lenkten den Frischling aber zunehmend ab, so dass es beim 5:5 schließlich doch so kommen musste, wie es vorherbestimmt war. Der Champion versenkte locker zum 6:5, ein Entscheidungssatz musste her. nach dem 4:2 für Paule war dessen Kondition aber aufgebraucht (nur ein Bier bei der Hitze!), Marco brachte den Sieg mit einem 4:6 letzlich verdient nach Hause. Ob da ein neuer Stern am Kickerhimmel aufgegangen ist?

Heat Attack, Pokal ist weg

Was war das für eine trickreiche Aktion? Der langjährige Kicker-Champion Matthias hatte gerade erst beim KiDaPoTu 08/2024 nicht nur den Kicker- sondern erstmals auch den Gesamtsieger-Pokal gewonnen und deshalb über mangelnden Platz in seiner Vitrine geklagt. Im Handumdrehen sprach der beim KiDaPoTu nur noch im Dart treffsichere Marco eine Herausforderung aus.

Der amtierende Champion Matthias ließ sich natürlich nicht lumpen und trat sie direkt an. Allerdings traf er im meierschen Anwesen am Eichenring nicht auf gewohnte Umstände. Der Kicker befand sich plötzlich in einem saunaartigen Gartenschuppen. „Wann haben wir denn diesen Bau genehmigt?“, fragte sich das Gemeinderatsmitglied innerlich. Doch diese Frage blieb offen, die Fenster im weit über 40 Grad heißen Spielraum im Gegensatz dazu bis zum Spielende geschlossen.

Matthias trat trotzdem mit vollem Einsatz an. Doch schwer verschwitzt konnte er lediglich ein 4:6 und 4:6 gegen den Heimspieler Marco erreichen. Immerwieder rutschte ein meierscher Fernschuss durch die Abwehrreihen. Damit war der Pokal weg. Denn Marco hatte mal wieder stillschweigend die Regeln geändert und von drei auf zwei Gewinnsätze verkürzt.

Ein sichtlich erfreuter Marco posiert dann auch direkt mit seinem zweiten Prachtstück. Nun kann er sich nicht nur Dartchampion des KiDaPoTu, sondern vorerst auch amtierender Kicker-Champion der ständigen Effeltricher Meisterschaft nennen. Matthias bleibt nach über sieben erfolgreichen Jahren nichts übrig, als dem neuen Meister artig zu gratulieren. Dieser verkündet zugleich vollmundig: „Eine Ära beginnt“…

Das Geschrei war wieder groß!

Als hätte er es geahnt, was dem Herrn Papa wieder blüht, empfing der kleine Johannes den amtierenden Champion Matthias schon mit lautem Geschrei und wildem, anhaltenden Protest gegen das Spiel. Fast wäre der kleine Bälger damit auch noch erfolgreich gewesen und hätte einen Spielabbruch provoziert, doch der vom eigenen Ehrgeiz zerfressene Vater wollte dem Sohn unbedingt beweisen, dass er es noch kann.

Und damit sah es auch anfangs gar nicht so schlecht aus. Im immer wieder von „Ich bin doch noch da“-Pausen unterbrochenen Spiel schaffte es Marco Meier den Champion in den ersten beiden Sätzen mit 6:3 und 6:2 abzufertigen. Dann jedoch kam die Wende.

Der inzwischen warmgespielte Kleinfisch(en)bach(er) schaltete einen Gang hoch und konnte den leicht überraschten Meier durch sein Tempospiel aus dem Konzept bringen und den dritten Satz mit 4:6 gewinnen. Das Übel nahm seinen Lauf.

Meier verlor vollkommen die Fassung und konnte im vierten Satz gerade noch mit 1:6 die Krabbelschmach vermeiden. Doch obwohl er sich dann wieder fing, schaffte er es im letzten Satz nur zum gegenseitigen Matchball. Den versenkte allerdings der amtierende Champion, welcher nun auch ankündigte, wieder auf der Homepage als solcher geführt zu werden.

 

„We are the Champions“

Zur bekannten Musik der Band Queen marschierte der offensichtlich mit einem Übermaß an Selbstbewusstsein ausgestattete Herausforderer Matthias Fischbach schon beim bisherigen Champion Marco Meier durch die Türschwelle und teilte diesem mit, dass er natürlich noch bis zum Ende des heutigen Spiels als amtierender Pokalinhaber auf der Homepage stünde. Meier stellte sich der Herausforderung, kam auch im ersten Satz gut ins Spiel und lag zeitweise trotz des schnellen Spiels deutlich in Führung. Doch ich Gegensatz zum jüngst unterlegenen Senior packte der junge Fischbach daraufhin einen unbändigen Siegeswillen aus. Mit high-speed Spiel und Schüssen aus allen Lagen überraschte er Meier zusehends, der lediglich auf die bekannten Fischbach-Querschüsse wartete. In einer beispiellosen Serie von fünf Toren in Folge erreichte der erfolgshungrige Jungspund einen 6:4 Sieg.

Der Einfachheit halber ließ Meier daraufhin die beiden folgenden Sätze exakt gleich mit 6:4 ausgehen. Der Effeltricher Gemeinderat Fischbach brach daraufhin in unbändigen Jubel aus. Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, griff er sich den Pokal, um noch einmal großspurig vor der Kamera zu posieren. „Ich war zu erfolgsverwöhnt“, rechtfertigte sich Meier. Da schallten auch schon wieder die Handy-Lautsprecher auf dem Weg über die Türschwelle nach außen: „We are the Champions!“

Gönnerhaft erklärte Fischbach nach dem groß zelebrierten Erfolg aber: „Marco Meier darf aber gerne noch ein paar Wochen als Champion auf der Homepage stehen, das hat er sich verdient!“

Zum Müllrausbringen nach Hause geschickt

Am 23.4.17 war es soweit, der Kickertisch im Meierheim erstrahlte in altem Glanz. Ohne Technik, ohne Schnickschnack und Pipapo wurde er abgerüstet nach dem Motto: Back To The Roots. Zurück in die Kreidezeit meinte Matthias, als die Zwischenergebnisse gar mit Kreide an eine Tafel geschrieben wurden.

Im Spiel war beiden Spielern die lange Pause anzumerken. Marco als Herausforderer kam mit diesem Zustand besser zurecht, sodass er schnell mit 6:2 und 6:4 führte. Matthias erholte sich blitzschnell und hatte Marco beim Stand von 5:0 im dritten Satz fast zum Krabbeln unter dem Tisch gebracht. Der Ehrentreffer gelang Marco dann doch noch, der Satz ging mit 6:1 an Matthias. Auch den vierten Satz konnte Matthias für sich entscheiden, dass, wie so oft, der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. 4:1 für Marco beim Seitenwechsel war schon die halbe Miete, das 6:2 nur noch Formsache.

Der letzte Sieg seit Februar 2016 von Marco gegen Matthias! Über ein Jahr musste er auf diesen Moment warten!

Dann wurde der Ex-Champion würdelos zum Müllrausbringen nach Hause geschickt.IMG_5419[1]

Doppelsieg nach Champion Bashment

Gut in Form auf einer Woge der Zuversicht wehrte Marco am Abend des Bashments im April 2016 noch 2 Herausforderungen ab. Zuerst wurde Manuel mit 6:4 6:1 und 6:1 abgefertigt, später hatte Marco mit Rainer schon mehr Mühe. 4:6 6:4 6:5 und 6:5 hieß das Endergebnis. Am nächsten Morgen löste sich beim neuen Champion die Haut vom Daumen. Laut dachte er zum ersten Mal über Kickerhandschuhe nach…..

Erstes Champion Bashment erfolgreich abgeschlossen

Der glorreiche Titelverteidiger hielt sich in dem neuen Modus, der viel Ausdauer abverlangt, lange am Tisch. Im entscheidenden Spiel gegen Marco lag er jedoch 1:5 hinten, als der Alarm ertönte.

Neuer Champion ist also Marco. Rainer und Manuel konnten als Teilnehmer jeweils einen Sieg für sich verbuchen. Besonders bitter war die Niederlage Manuels gegen Matthias im Vorfinale, der innerhalb der letzten Minute einen Sieg abgeben musste.

Matthias 5 Siege & 1:5

Marco 4 Siege & 5:1

6:2,6:2,6:1

Der 6. März geht als Tag des Rekordsiegs in die lange geschichte der Effeltricher Kicker Champions-League ein. Matthias kam diesmal als Herausforderer in die Meiersche Keller-Arena. Doch schon beim moralisch wichtigen Aufwärmen zeigte sich, wie es um das Kräfteverhältnis diesmal bestellt war. Nach 5 Minuten stand es dort schon 6:2. Ein Ergebnis, das auch im ersten und zweiten Spiel am Ende feststand. Im Dritten Spiel drohte dem Noch-Champion Marco sogar schlimmeres, bis er sich mit dem Ehrentreffer in ein 6:1 retten konnte.

Daraufhin stolperte der enttrohnte Champion apathisch die Treppe nach oben und murmelte, dass ihm noch ganz schwindelig sei. Matthias nahm den Pokal wieder entgegen und schritt stolz von dannen.

Er kam mit und ging ohne

Am 21.2. war es so weit. 11 Uhr. Zu früh für Matthias. Aber so war es nun einmal ausgemacht. Also flugs den Pokal geschnappt und in die Arena im Eichenring gefahren. „Wird schon klappen, bin ja der Champion“, dachte er so bei sich. Er öffnete die Tür. Er, der Herausforderer. Welch Gestalt, welch Heldenglanz! „Das wird schwer werden, der schaut ja blendend aus, so früh am Morgen“, schoss es Matthias durch den Kopf. Dann ging alles ganz schnell. Hatte Marco schon immer solche Schussgewalt aus dem Mittelfeld? Ja – hatte er. Und das genügte, um einen übermüdeten Matthias in die Schranken zu weisen. 6:3, 6:5 und 6:5 und schon aus die Maus.

Ach ja, der Pokal musste bei Marco gelassen werden. Welch ein Jammer.

Das Fischperium schlägt zurück!

Das November-Waterloo schmerzte lang und tief in Matthias stolzem Kickerherz. Über einen Monat mit erneuten Rückschlägen hat er gebraucht, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Eine beschwerliche und dunkle Zeit, die Selbstzweifel immer größer hat werden lassen. Selbst die Teilnahme am prestigeträchtigen KiDaPoTu, der Traum eines jeden Effeltricher Kickerspielers, war schwer gefährdet. Doch als Matthias glücklich nachrücken durfte, gelang ihm der Überraschungserfolg: Er setzte sich erst gegen den Vorjahressieger Stefan und dann gegen den Hausherren Marco durch.

Der Gewinn des zweitwichtigsten Kicker-Potts beflügelte Matthias sichtlich. Der Knoten war geplatzt. Mit stolz geschwellter Brust und frisch warmgelaufen stand er dann heute vor der Tür des amtierenden Champions und forderte prompt sein Spiel in der Königsklasse.

Der vom Verletzungspech wieder auf dem Weg der Besserung befindliche Marco war sichtlich irritiert vom frischen Wind, den Matthias mitbrachte. Schon beim Aufwärmen wollte wenig gelingen, und im ersten Spiel stand es schon 5:0, als ihm zumindest der Ehrentreffer gelang.

Gegen das 6:1 im ersten Satz half das aber auch nichts. Marco konnte sich zwar im zweiten Satz auf einen weiteren Treffer steigern und im dritten sogar zwei Satzbälle erkämpfen, doch alles half letztlich nichts gegen den in Topform aufspielenden Matthias. 6:1, 6:2, 6:5 gewann er und kann als neuer Champion damit nun auch die Drei-Spiele-Schmach vom November wieder etwas geradebiegen.

Meier nahm es mit Fassung – schließlich war eine so lange Champions-Phase selbst für den Routinier aus der Föhrenstraße ein Novum – und schob die Schuld für die Niederlage auf ein Vorabendspiel mit Stefan und Kollegen, welches ein Niveau-Killer war.

Knapp verloren

zick bängEs war ein Spiel, das großen Interpretationsspielraum hinterlässt. War es der Höhepunkt der Niederlagen für den heute vom Pech verfolgten Stefan oder ein Zeichen, dass der Durchbruch kurz bevor steht? Am Ende waren wohl für den frisch gebackenen Ex-KiDaPoTu-Sieger das Konditionsdefizit und die ungewohnte Presse-Aufmerksamkeit die entscheidenden Negativ-Faktoren, die zur knappen Niederlage im entscheidenden fünften Satz führten.

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Stefan zeigte stellenweise sein großes Potential im druckvollen Power-Kickern, doch am Ende signalisierten nicht nur die Schweißperlen, dass er diesen Stil nicht auf die ganze Spieldauer durchhalten kann. Noch nicht? Jedenfalls konnte Marco mit einem entscheidenden Treffer Vorsprung den Pokal in eigenen Hause behalten, wo jetzt wohl die Spülmaschine auf ihn wartet – es sei denn, eine andere Forderung kommt dem drohenden Ende eines jeden Pokals im Hause Meier zuvor!

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Das Ergebnis im Einzelnen:
Stefan Fischbach – Marco Meier 6:3 5:6 3:6 6:3 5:6

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Krüppel bricht Rekorde

Am 22.12.15 fand mit dem wahrscheinlich letzten Spiel in diesem Jahr ein denkwürdiges welches statt. Mehrere Rekorde wurden gebrochen.

Marco, als Krüppel von Fairnessbeauftragten Matthias gefordert, wendete einen 0:2 Satzrückstand in einen 3:2 Sieg. Das war vorher noch niemanden gelungen. Den Titel gegen zwei Herausforderer in einem Monat zu verteidigen, war der zweite Rekord, der an diesem Abend an Marco ging.

Auch Matthias brach Rekorde, um einige zu nennen: der Erste, der einen Satzvorsprung von 2:0 noch hergab (Rekord für die Ewigkeit). Der Einzige, der ein Spiel verlor, bei dem der Satz immer 6:4 endete. Der Einzige, der ersthaft glaubte, einen Krüppel schlagen zu können.

Marco – Matthias  4:6, 4:6, 6:4, 6:4, 6:4

 

Einbeinigen gefordert – und verloren

Am 17.12. meinte Manuel, es wäre gerade besonders günstig für ihn, den Champion zu fordern. Der müsste ja mit einer nicht zu übersehenden riesigen Stützhilfe am rechten Bein aufgrund einer Verletzung antreten. Unbeweglich und mit völlig anderem Spielgefühl müsste er doch zu schlagen sein….

Marco – Manuel 6:2 6:3 4:6 6:0

Nach dem 6:0 am Ende verweigerte Manuel sogar das Krabbeln. Skandal. Zuschauer und Fan von Marco Rainer Ludwig war von der überlegenden Spielweise des Champions beeindruckt.

Hochmut kommt vor dem Fall

Der Champion Matthias kam ohne den Pokal. Zu sicher war er sich, ihn auch weiterhin bei sich aufbewahren zu dürfen. Fehler.

Schon das Aufwärmen war für Mr. Hochmut ein Desaster. Nicht nur, dass es nach den 5 Minuten 0:5 gegen ihn stand. Nein, er beanstandete auch den Zustand des Kickers und forderte eine Ölung. Half ihm gar nichts, trotz intensiver Schmierung seines Gestänges ging der erste Satz mit 2:6 an Marco. 🙂

Im zweiten Satz wurde klar, dass Matthias gegen den uralten Trick seines Gegenübers heute nichts entgegenzusetzen hatte. Immer wieder schlug der Ball von der Verteidigung über die Bande geschossen hinter ihm mit lautem Knall im Torkasten ein. 3:6 der Endstand in diesem Satz.

Leicht abgelenkt und von dem Gedanken amüsiert, dass Matthias den Pokal nun extra werde holen müssen, lies es Marco etwas lockerer angehen und probierte auch neue Tricks. 4:6 und damit neuer Champion: Marco!

Der Sieg war ein historischer. Nie zuvor wurde ein Endspiel mit nur 9 Gegentoren bzw. 9 Toren Abstand (18:9) gewonnen. Nie zuvor hatte der Gegner keinen Satzgewinn.

Der sichtlich geknickte Champion beschwerte sich über den fiesen (Kindergarten- AdR)-Trick und beantragte eine Regeländerung. Er meinte, bei 5 Gewinnsätzen hätte er eine Chance gehabt, da die Analogie erkennbar war und er sicher mit 2:6 3:6 4:6 5:6 6:5 6:4 6:3 6:2 6:1 gewonnen hätte. Wer’s glaubt… Antrag übrigens abgelehnt.

Auf der Empore am Ausgang hielt der Exchampion noch eine Rede wie ein Politiker. Viel Geschäume, kein Inhalt und niemand hört zu. 🙂

Marco freut sich auf das nächste Mal und überlegt, einarmig anzutreten.

Back at home

wpid-20151017_155116.jpgTschack-Bumm, Tschack-Bumm, Tschack-Bumm! Es waren drei kurze Ballstaffetten aus dem Mittelfeld, die Marco Meier den sowieso schon arg lädierten Rücken brachen und alle Siegesträume in weite Ferne rückten. Im verfluchten fünften Satz, war es Meiers Unaufmerksamkeit, die ihm die Siegchancen raubte. Nach dem Spiel gestand er selbst: „Ich habe mich zu sehr auf meinen neuen Bogen-Trick konzentriert, dabei vergaß ich total, auf die Deckung zu achten. Dabei ist es doch eigentlich so einfach, ich muss nur beim Einwurf den direkten Weg zum Tor verstellen.“

Eine bittere Erkenntnis, die zu spät kam und Meier schon im ersten Re-Match nach der überraschenden Titelübernahme die Krone kostete. War er damals noch aufgeweckter und konnte mit neuen Taktikten und Techniken glänzen, war er heute eher dröge und berechenbar unterwegs. Sein ehemaliger Wundertrick im Sturm, der schnelle Flip des Mittelstürmers, konnte Fischbach inzwischen einwandfrei antizipieren und parrieren. Infolgedessen fehlten Marco Meier die Mittel, um wirklich effektiv durch das berüchtigte Abwehrbollwerk zu kommen. Das Spiel war folglich sehr von Mittelfeldaktionen sowie Fern- und Kunstschüssen geprägt.

Während Fischbach schon im ersten Satz ein Ausrufezeichen (6:2) setzen konnte, gelang es Meier zwar sich im zweiten Satz mühsam zurück zu kämpfen (5:6) und im dritten sogar überraschend deutlich in Führung zu gehen (2:6). Doch als Fischbach sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen ließ und dann den vierten Satz mit 6:4 für sich entscheiden konnte, gingen Meier im letzten und entscheidenden Durchgang die Nerven durch. Ob es das Alter war? Man weiß es nicht, jedoch war schon früh im Spiel von einer „Nervenschlacht“ die Rede und Matthias Fischbach äußerte schon nach dem ersten Satz die Erwartung, dass er darauf hoffe, dass sein Kontrahent das nicht bis zum Ende durchhalten könne. So kam es ja dann letztlich auch und das Endergebnis von 6:2 im letzten Satz machte klar, dass der Pokal nun wieder dort sein wird, wo er schon am längsten war und sich zu Hause fühlt: Bei Matthias Fischbach.

Fischbach nahm den Pokal zusammen mit einer Glückwunsch-Blume entgegen und wartet nun auf Forderungen.

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Schwächelndem Matthias den Gnadenstoß gegeben

Am Abend des 12.9. kam es zur erneuten Auflage des immerwährenden
Duells Matthias gegen Marco.
Ein überraschend schwacher Matthias unterlag dabei recht klar mit 
3:6 6:3 4:6 und 4:6. 
Marco ist damit verdienter Kicker-Champion.
KK führte nach dem Spiel ein Interview mit beiden Stars.
KickerKicker (KK): Marco, wie schätzt du den Sieg heute ein?
Marco: Matthias wirkte von Anfang an unkonzentriert. Er machte 
Fehler, die man so nicht von ihm kennt. Er ließ Reaktionsschnelligkeit
und Finesse im Angriff vermissen. Der Sieg war deswegen leicht
einzufahren. In Zukunft rechne ich mit mehr Widerstand.
KK: Matthias, was war los? 
Matthias: Es war ein langer Tag. Nach 16 Stunden Sitzung
und Autofahrt konnte ich die Konzentration nicht mehr aufbringen. 
Außerdem bin ich erfolgsverwöhnt und sehr faul, was das Training 
betrifft.
KK: Matthias, was....
Marco: Kann ich gehen? Ich muss weg. Her mit dem Pokal 
(Siehe Bild, Anm. d. R.)
KK: Ja, Marco. Herzlichen Glückwunsch blablabla... 
Matthias, was kann in Zukunft besser gemacht werden?
Matthias: Die Trainingspartner müssen qualitativ 
hochwertiger werden. Die Flöten von der D********* B*** 
sind keine Herausforderung für mich. Die Pfeiffen von der 
F** waren es nie.
KK: Danke. Tschüss